Verhaltenstherapie

"Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken."

Die Palette der Verhaltensauffälligkeiten ist riesengroß und kann mindestens ebenso viele Ursachen haben. Vielleicht verlangen wir nur schon zu viel von unserem Hund, vielleicht haben wir ihm nicht richtig beigebracht allein zu bleiben. Vielleicht hat er auch schlechte Erfahrungen gemacht oder hat als junger Hund sehr isoliert gelebt.

Er geht jagen oder springt kläffend in die Leine, wenn er andere Artgenossen sieht. Er springt Menschen an oder läuft Joggern hinterher. Er hat Probleme beim Autofahren und und und.

Verhaltensprobleme können auch durch falsches Training verursacht werden. Leinenrucks, Stachelwürger oder auch nur ein einfaches Halsband können massive Probleme hervorrufen. Manchmal werden auch Schütteldosen oder sogar Sprühhalsbänder verwendet, die alles nur noch schlimmer machen. Sogar die mittlerweile gesetzlich verbotenen Reizstromgeräte kommen leider immer noch zum Einsatz.

So vielfältig wie die Probleme sind auch die Trainingsansätze. Eine Patentlösung gibt es nicht. Manchmal, wenn das Problem z.B. auf traumatische Erlebnisse zurückzuführen ist, ist auch keine Heilung möglich. Dann muss eine Lösung gefunden werden, die sowohl für den Menschen als auch für den Hund respektabel ist.

In jedem Fall muss mit viel Einfühlungsvermögen und vor allem Fachwissen gearbeitet werden und es muss manchmal auch viel Geduld aufgebracht werden.

Die Leiterin der Hundeschule-Hamburg, Christine Petersen, hat Tierpsychologie studiert und bildet sich stets weiter, um bei den Trainingsmöglichkeiten immer auf dem neuesten Stand zu sein.

Denn: Gerade hier, bei Verhaltensauffälligkeiten, findet der Satz "Wo Wissen aufhört, fängt Gewalt an" leider die meiste Anwendung. Mit tierschutzrelevanten Methoden wie Stromreizgeräten, Sprühhalsbändern oder Stachelwürgern kann man langfristig keine nachhaltigen Erfolge verzeichnen. Oft verschlimmern sich die Probleme oder es treten andere auf - manchmal erst nach einiger Zeit.

Ich möchte Ihnen ein gewaltfreies Training nahebringen, in dem die Würde des Hundes nicht verletzt wird.

Preise:

48 Euro (inkl. Mwst.) pro 60 Minuten, wobei im Viertelstundentakt (12 Euro) abgerechnet wird. Bei größeren Entfernungen werden ab dem 11. Kilometer 0,40 Euro berechnet. Gestartet wird mit einer Anamnese bei Ihnen zu Hause. Danach wird ein Trainingsplan festegelegt.